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Ausbildung als Pflegefachmann/frau
bei Kreisaltenpflege Hersfeld-Rotenburg GmbH

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  Ausbildungsbeginn: 01.08.2020

  Tätigkeit

Altenpfleger“, „Gesundheits- und Krankenpfleger“ und „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ – diese drei Ausbildungsberufe haben bald ausgedient: Sie gehen künftig in einem neuen, universellen Pflegeberuf mit der Bezeichnung „Pflegefachmann“ bzw. „Pflegefachfrau“ auf. Ziel ist es, den Berufsbereich der Pflege insgesamt aufzuwerten und eine moderne und durchlässige Ausbildung im Pflegebereich zu schaffen. Die schulische und praktische Ausbildung dient der Vermittlung der erforderlichen Kompetenzen für die selbstständige, umfassende und prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen, in akut und dauerhaft stationären sowie ambulanten Pflegesituationen. Damit wird der Wechsel zwischen den einzelnen Pflegebereichen erleichtert. Neben dem generalistischen Berufsabschluss „Pflegefachfrau“/“Pflegefachmann“ können Auszubildende mit Vertiefung im Bereich Altenpflege oder Kinderkrankenpflege für das dritte Ausbildungsjahr auch eine Spezialisierung mit dem Abschluss „Altenpfleger/in“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in“ wählen. Eine zusätzliche Qualitätsverbesserung soll durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte, durch eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Betrieb erreicht werden. Für die berufliche Pflegeausbildung ist eine einheitliche Finanzierung unter besonderer Berücksichtigung von Schulgeldfreiheit und des Anspruchs der Auszubildenden auf angemessene Ausbildungsvergütung vorgesehen. Der erste Ausbildungsjahrgang soll 2020 beginnen.

  Anforderungen

Die Ausbildung zur/zum Pflegefachmann/frau, baut auf einem mittleren Bildungsabschluss oder einemHauptschulabschluss in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung, z. B. in der Gesundheits- und Kranken- oder Altenpflegehilfe. Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z. B. ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung gefordert.auf. Die Ausbildung stellt hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und die Persönlichkeit des Schülers. Gute Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern, seelische und körperliche Belastbarkeit, rasches und klares Erfassen, selbständiges Denken, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und die Fähigkeit zum Umgang mit dem Menschen sind Voraussetzungen. Die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

  Ausbildungsdauer

Pflegefachmann/-frau ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (Pflegeschulen). Sie dauert 3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

  Aufstiegsmöglichkeiten

Pflegefachkräfte können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Krankenpflege oder Hygiene im Gesundheitsbereich, als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Stationsleiter/in oder als Pflegedienstleiter/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Medizinische Assistenz oder Pflege zu erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst ist möglich.

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie – Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen.

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit:
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/, Stand: 19.03.2019

https://www.pflegeausbildung.net/pflegeberufegesetz.html, Stand: 19.03.2019


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